4 Dinge, die Sie zu AMP im eCommerce jetzt wissen müssen

4 Dinge, die Sie zu AMP im eCommerce jetzt wissen müssen

4 Dinge, die Sie zu AMP im eCommerce jetzt wissen müssen


 

Google arbeitet weiter am “mobilen Web für alle” und wirbt weiter für sein AMP-Projekt. Accelerated Mobile Pages soll Internetinhalte super schnell machen und so den Verbraucher mit kurzen Ladezeiten bedienen. Dauert es zu lange, ist das der Killer für jede Webseite und das Interesse des Nutzers. Onlineshopbetreiber kennen das besonders gut: findet der Kunde nicht schnell das Produkt, das er sucht, sucht er eben woanders. Und kauft dort dann auch. Stellt sich also die Frage, ob AMP auch im eCommerce und für Shopbetreiber ein Turbo sein kann. Amazon und ebay experimentieren schon damit. Wir haben bei der Vorsprung.io-Konferenz von cyberpromote und Google da einmal genauer hingehört.

1. Wer Google Traffic will, muss sich anpassen

Google selbst empfiehlt den Einsatz von AMP derzeit auf zumeist statischem Content, beispielsweise auf News-Seiten oder Blogs. Die werden indexiert und landen als AMP-getaggte Kopie im Google-Cache. Mobile Besucher profitieren von schnellen Ladezeiten. Der Grund für die aktuellen Restriktionen liegt auf der Hand: der HTML-Code wird an entscheidenden Stellen verschlankt. So ist zum Beispiel Java Script, das A/B-Testing oder Produkt-Reviews stemmt, nicht erlaubt. Grundsätzlich interessant ist AMP aber für alle, die auf den Traffic von Google angewiesen sind.

2. Onlineshops sind komplex, eine Herausforderung für AMP

Die Ausgangslage ist für Onlineshops dennoch eine andere. Webshops sind nicht statisch, sondern dynamisch. Preise, Verfügbarkeiten oder Angebote ändern sich ständig und sind das Unterscheidungsmerkmal zu anderen Anbietern. Hier eine schlanke AMP-Seite zu bauen, ist heute noch nicht einfach. Die Erweiterungen dafür sind in der Mache, auch CosmoShop ist an der Sache dran und hat als einer der ersten ein Plugin für Shopware-Shops gebaut, das die Produktseiten nach Google-Richtlinien AMP-artig schnell lädt und die somit im Google Cache vorgehalten werden. 2017 soll ein entsprechendes Plugin für die CosmoShop-Shopsoftware folgen.

3. Die Welt ist mobil, so muss es auch der Onlineshop sein

Der Aufwand lohnt sich: Google agiert nach dem Prinzip: “Die Welt ist mobil, dann beurteilen wir auch die Webseiten danach”, hat Thomas Kaiser von cyberpromote die Situation zusammengefasst. AMP ist zwar (noch) kein Rankingfaktor, dennoch zählt schneller Seitenaufbau zu den Königsdisziplinen, um den User zu binden. Man kann davon ausgehen, dass Google weiß wie wichtig es ist, dass auch Shops schnell laden und zwar mit allem Drum und Dran: Warenkorb, Checkout, Formulare. Erweiterungen für Shopsysteme sind weder Rocket Science noch viele Jahre entfernt. Immerhin könnte Google selbst davon auch profitieren: mit Google Shopping. Einige eCommerce-Schwergewichte fühlen seit Monaten vor. Ebay beispielsweise sagt: “Auch wenn AMP derzeit eher auf Nachrichtenportale abzielt, haben wir darin keinen Grund gesehen, es nicht für eCommerce auszuprobieren. Und Google hat darauf sehr positiv reagiert.” Auch Amazon hat die Zeichen der Zeit schon erkannt und bietet AMP-Seiten an.

4. AMP sucht Content, den Shopbetreiber anbieten müssen

Wer heute in seinem Shop Inhalte anbietet, die rund um seine Produkte platziert sind, kann AMP schon heute nutzen. Interessant wird es zudem bei Blogs, die parallel zum Shop laufen und zusätzliche Produktinformationen bieten oder Storytelling rund um das Sortiment bringen. Mit gutem und schnell geladenem Content kann der Kunde in den Shop gelockt werden. Es ist ziemlich wahrscheinlich, dass AMP auch im eCommerce gängige Praxis wird. Sich jetzt damit auseinanderzusetzen empfehlen wir dringend. Schon ab dem nächsten Jahr könnte das ein Wettbewerbsvorteil sein.

Simone Schnell

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